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purob®-tsic-Floor-Hat

cd

Produktinformationen

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Videos

Mit Worten, Bildern und Audiodateien versuchen wir Ihnen hier auf purob.de das gleichnamige neue taktunterstützende Percussionsinstrument etwas näher zubringen – aber seien wir ehrlich: Bewegte Bilder sagen mehr, als tausend Worte. Deswegen möchten wir Ihnen an dieser Stelle zwei Videos präsentieren (auch bei YouTube abrufbar) die purob®-tsic-Floor-Hat live in Aktion zeigen.

purob-tsic-Floor-Hat im Einsatz mit einer Cajón

Dieses Video zeigt eine rhythmische Figur, die in der traditionellen Flamencomusik Spaniens zuhause ist und üblicherweise  auf dem Cajón sitzend, meist mit den Händen, aber auch mit (Jazz-Besen aus Stahl) oder Escobas/Brushes aus Kunststoff gespielt wird.

Über den Ursprung, woher das Cajón stammt, gehen die Meinungen auseinander. Fest steht, dass man das Cajón in Musik der peruanischen Anden Lateinamerikas, auf Kuba wie auch in Mexico lange kennt. Das Cajón wurde durch den brasilianischen Perkussionisten Rubén Dantas in der Gruppe „El sexteto de Paco de Lucia“ auf der LP Sólo Quiero Caminar erstmals im Flamenco zum Einsatz gebracht. Auf der LP Zyriab von Paco de Lucia hört man sehr gut im ersten Stück Soniquete den trockenen Klang des Cajón von Rubén Dantas. Leider ist der berühmte Flamencogitarrist Paco de Lucia im Alter von 66 Jahren am 26.Februar 2014 verstorben.

Bei diesem hier auf dem Video gezeigten Buleriarhythmus in Kombination mit dem taktunterstützenden Footpercussionsinstrument purob, handelt es sich um eine in zwölf Schlägen gezählte  rhythmische Figur. Diese akzentuierte Figur heißt Compás und liefert das rhythmische Konzept/Grundstruktur mit gerahmten Akzenten/Schwerpunkten, ähnlich der kubanischen Son- oder Rumbaclave.

SpanierInnen zählen den  Compás anstatt: elf, 11, once mit un  und zwölf 12 doce mit dos, weil es sich im Sprechfluss schwer artikulieren lässt, vereinacht:

un dos tres cuatro cinco seis siete ocho nueve diez un dos  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1 2 .Die gefetteten Zählzeiten sind akzentuiert und bilden die Säulen des Compás.

Auf deutsch würde der compás so gezählt werden: 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

zwölf eins zwei drei vier fünf sechs sieben acht neun zehn elf.

Das neue Footpercussioninstrument purob-tsic-Floor-Hat wird hier ausnahmsweise von mir in Socken gespielt. Sehr gut geeignet für die Bühne sind Schuhe mit einer weichen Gummisohle, die kein nennenswertes Eigengeräusch verursachen, es sei denn, dies ist gewünscht. Damit das Instrument mit dem Hi-Hat-ähnlichen Geräusch nicht während des Spielens wegrutscht, empfehle ich aus klanglichen und spieltechnischen Gründen, die schwarze Trittschallmatte zu verwenden, die zusätzlich einen empfindlichen Fußboden vor dem Verkratzen schützt. Die zwei dreizackigen scharfen Krallen des Purob drücken sich in die Trittschallmatte.

Elektrische Tonabnahme mit Piezo-Tonabnehmer:

Eine optimale Klangwiedergabe ohne großen technischen Aufwand und Rückkopplung wird dadurch erzielt, dass auf der Unterseite mittig ein kleiner Piezotonabnehmer mit einer vom Hersteller gelieferten Plastelinartigen Klebemasse dauerhaftend aufgedrückt wird, die sich ebenso leicht wieder rückstandsfrei von dem Floor-Hat entfernen lässt. Unplugged klingt das purob-tsic-Floor-Hat aufgrund seiner hohen Klangfrequenz auch sehr pregnant und setzt sich erstaunlich gut durch.

Purob in Verbindung mit Congas

In diesem Video geht es hauptsächlich um den linken Fuß, der das neue Fußperkussionsinstrument in Verbindung mit der Cajònbox als zusätzliches, wichtiges rhythmisches Element, ähnlich der HiHat des/der Schlagzeug-ers/In spielt. Die kubanische 2-3 Rumba-clave ist hier die Guideline im Fuß.

Rutschfest steht das hier mit einem Piezotonabnehmer auf der Unterseite des FloorHats ausgestattete purob-tsic auf einer Trittschallmatte. Auf diesem Video wird es mit der Verse gespielt. Das Spielbein ruht entspannt auf dem Vorderfuß, so kann die Ferse relaxed und dauerhaft den Takt , oder was auch immer für eine rhythmische Figur antippen. Durch die hohe Geräuschfrequenz ist das neue Footperkussioninstrument auch unplugged in kleinen Besetzungen immer noch durchsetzungsfähig und nicht zwingendermaßen elektrisch abzunehmen.

Vorzugsweise nehme ich mit Piezotonabnehmer ab. Dies hat den Vorteil, das es schnell und unkompliziert angeschlossen ist, Pfeiftöne und Rückkopplungen nicht zu befürchten sind. Eine Alternative ist die externe Mikrofonierung, sie benötigt aber mehr Platz durch das Stativ und bildet eine unnötige Stolperfalle auf der Bühne.

Date →
Aug 14
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